Sonntag, August 31, 2008

Expat

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We loved living in Mexico, but ultimately tired of being outsiders. The downside of a culture rooted in family clans is that friends aren`t as integral. Annalena`s classmates rarely invited her home to play because there they played with their cousins. We had genuinely warm, but stubbornly superficial relationships with our neighbors. While it was possible for us to feel gloriously swept away by the splendor of saint`s day celebrations, these holidays would never belong to us. And because most of the expatriates we met were either cantina-hopping college students or cocktail party-hopping retirees, we didn`t fit in with the foreigners either.
After four years away, it was time to engage again with our own tribe; to let Annalena get to know her own cousins; to taste Black Diamond cheddar, sushi, and real maple syrup; and to hear the thunk of the Sunday New York Times on our doorstep. We returned to a Victorian house in Oakland and made dates to meet old frieds for lattes at our favourite cafes. Annalea learned about the wonders of drinking fountains and central heating. Dave got another artsadministration job and my old boss at the software company hired me part-time to write brochure copy. Our community welcomed us back with open arms.
But we`ve been home five months now, and I`m not sure we belong in California anymore either. We`re struggling to reconcile the Mexican sky that now fills our hearts with the daily grind of a more or less upwardly mobile life. I find myself willfully spacing out, trying to slow down the pace, trying to hold onto the sense that time is simply time, not money. Perhaps we`ve become permanent expatriates-neither fish nor fowl, forever lost no matter our location. But this fluidity also means that we`re now like mermaids and centaurs-magic creatures who always know there`s another way.

Before and after Mexico. Gina Hyams.

Samstag, August 30, 2008

Damit die späte Reue aussteht

Manchmal ist das Leben ziemlich lustig aber traurig. Wir suchen etwas, was wir nicht besitzen, dafür vergessen, was vor dem Augen vorhanden ist. Wieso sucht man? Weil er etwas vermisst. Hat er es je vermisst, als er den Gegenstand vor der Nase gestellt hat? Natürlich nicht. Warum nicht? Weil der Gegenstand da war. Hat er den Gegenstand jemals gemerkt, besitzt der Gegenstand einen bewußten Platz in seinem Herzen? Vermutlich nicht. Denn oft nehmen wir Gegebenheiten als selbstverständlich an. Undankbar denken wir, es muss so sein. Wir vermissen etwas erst wenn es bereits zu spät ist. Sonst würde es nicht heißen, vermissen, bereuen.
Ein Gegenstand zu vermissen, eine Tat oder Untat zu bereuen ist gut. Denn es bedeutet, wenn es eine Zeitmaschine vorhanden wäre, würde ich vieles anders machen. Aber...gibt es eine Zeitmaschine?
Chance kommen oft nicht zwei mal. Oder formulieren wir es besser so, wir wissen nicht, wie viel mal Chance kommen. Vielleicht gibt es eine zweite, eine dritte, eine wiederholte. Aber wer weiss, dass morgen die Sonne scheint, wenn morgen noch nicht kommt?
Genauso wie Chance. Wir wissen nicht, ob sie noch mal kommen. Deswegen, um sich späte Reue zu ersparen, soll jede Chance erkannt und derart genutzt werden, als ob es keine zweite kommt. Es soll so gelebt werden, dass jede Lebensphase derart gelebt wird, dass später ohne jegliche Reue zurückgeblickt werden kann und, voller Demut gesagt werden kann, es war schön. Es ist vorbei, und ich habe meine Rolle gut gespielt. Es ist gestern und ich habe meinen Teil erfüllt.

Sprich nicht von gestern, denn es gehört der Vergangenheit. Träume nicht von morgen, denn wer weiss, ob morgen kommt. Lebe für heute, denn es ist die Realität. Lebe für heute, und zwar so, dass es morgen keine Reue für heute gibt, auch wenn niemand weiss, ob es morgen gibt.